Themenabend mit Bürgermeisterkandidat Wilfried Mogk in Bisses

Zu einem weiteren Themenabend unter der Moderation von Gerold Reul zum Thema Interkommunale Zusammenarbeit, hatte die Echzeller SPD mit dem von ihr unterstützten, unabhängigen Bürgermeisterkandidaten Wilfried Mogk in das voll besetzte Bisseser Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Als Gast vertreten war der Florstädter Bürgermeister Herbert Unger (SPD), der, ebenso wie Wilfried Mogk, seine ersten kommunalpolitischen Erfahrungen bereits als Auszubildender seiner Heimatgemeinde und später als verantwortlicher Mitarbeiter der Kommunalverwaltungen Wölfersheim und Florstadt machte.

Wilfried Mogk informierte über die ständig steigenden Anforderungen des Gesetzgebers an die Kommunen,  immer neuen Verpflichtungen nachzukommen ohne ausreichende finanzielle Deckungen hierfür zu schaffen (Beispielsweise U3-Betreuung).

Die ohnehin massiv belasteten Gemeinden müssen daher weiter sparen und hierzu neue Effizienzmodelle entwickeln.  Projekte Interkommunaler Zusammenarbeit gehören hierzu.

An einigen, wie der Sozialstation Mittlere Wetterau sowie den Wasser- und Abwasserverbänden, ist die Gemeinde Echzell bereits beteiligt, führt insgesamt aber – so Wilfried Mogk – in anderen Bereichen im Vergleich zu den Nachbarkommunen ein Inseldasein. Dies als Bürgermeister zu verändern, hat er sich auf die Fahnen geschrieben.

Hierzu gehören neben der Prüfung eines Beitrittes zur Gemeinschaftskasse Wetterau (GKW) beispielhaft auch die übergreifende Aktivitäten in den Bereichen Regionaler Tourismus, Jugendpflege, Bauhöfe (gemeinsame Material- und Geräteanschaffungen), im IT- Sektor und in der Schaffung gemeinsamer Rechtsabteilungen. Letztlich dient dies alles nicht nur den Gemeindehaushalten sondern direkt auch den Bürgerinnen und Bürgern durch niedrigere Steuern und Gebühren.

Als Gast referierte der Florstädter Bürgermeister Herbert Unger (SPD) zu den bereits bestehenden gemeinsamen Projekten kommunaler Zusammenarbeit  der Nachbargemeinden Florstadt, Reichelsheim und Wölfersheim (noch) ohne Echzeller Beteiligung.  Er hatte die Nachricht mitgebracht, dass der Vorstand der Gemeinschaftskasse Wetterau in seiner letzten Sitzung bereits beschlossen hatte, den Weg für eine Aufnahme Echzells in die Gemeinschaftskasse frei zu machen.

Auch er verwies auf die sehr engen finanziellen Spielräume der hessischen Gemeinden und wusste aus einer aktuellen Studie zu berichten, nach der die Finanzausstattungen der hessischen Kommunen im bundesweiten Vergleich als eine der schlechtesten gelte, abgeschlagen noch von den Kommunen der deutlich wirtschaftlich schwächeren Länder im Osten Deutschlands.

Herbert Unger hofft sehr zuversichtlich auf die Wahl Wilfried Mogks als neuen Echzeller Bürgermeister und  freut sich auf die künftige Zusammenarbeit mit ihm. Mit Wilfried Mogk, so Unger, wird Echzell keinen „ungelernten“ Bürgermeister bekommen sondern einen, der verwalten und gestalten kann.

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